Trancephänomene in der Ergotherapie
Fortbildung für Ergotherapeut:innen
Fachseminar zu Trancephänomenen in der Ergotherapie:
verstehen, sicher einordnen und verantwortungsvoll handeln – inkl. Selbsterfahrung.
Trancephänomenen in der Ergotherapie:
– verstehen, einordnen, sicher handeln –
2-tägiges Fachseminar mit Selbsterfahrung
Trance sicher verstehen – statt unbewusst anwenden
Trancephänomene entstehen in der ergotherapeutischen Praxis häufiger, als vielen bewusst ist – etwa bei Imaginationen, Phantasiereisen, achtsamkeitsbasierten Methoden oder stark fokussierten Handlungssituationen.
Oft werden diese Prozesse nicht explizit als Trance benannt. Dennoch wirken sie – mit Chancen und Risiken.
Dieses Seminar vermittelt ein fundiertes fachliches Verständnis von Trance im therapeutischen Kontext. Es klärt die Abgrenzung zu Hypnose, erläutert Wirkmechanismen und stärkt die professionelle Sicherheit im Umgang mit veränderten Bewusstseinszuständen.
Ziel ist eine reflektierte, transparente und patientensichere Anwendung im ergotherapeutischen Arbeitsfeld.
Warum dieses Seminar wichtig ist
Trance kann:
- Ressourcen aktivieren
- emotionale Prozesse vertiefen
- Selbstwirksamkeit stärken
Trance kann jedoch auch:
- emotionale Überflutung begünstigen
- Dissoziationsprozesse verstärken
- unklare Rollengrenzen erzeugen
- therapeutische Verantwortung verschieben
Professionelle Sicherheit entsteht durch Wissen – nicht durch Zufall.
Wer mit Imagination, inneren Bildern oder achtsamkeitsbasierten Verfahren arbeitet, trägt Verantwortung für die daraus entstehenden Prozesse.
Zentrale Inhalte
- Fachliche Definition von Trancephänomenen
- Klare Abgrenzung zu Hypnose
- Entstehungsbedingungen von Trance im ergotherapeutischen Setting
- Indikationen und Kontraindikationen
- Risiken, Nebenwirkungen und Grenzen
- Professionelle Haltung und therapeutische Verantwortung
- Transparenz, Aufklärung und ethische Aspekte
- Eigene strukturierte Tranceerfahrung (keine Hypnose)
Eigene Tranceerfahrung
Das Seminar beinhaltet eine angeleitete Selbsterfahrung mit einem Tranceprozess.
Diese dient der professionellen Einordnung:
- eigenes Erleben verstehen
- Wirkmechanismen nachvollziehen
- Chancen und Grenzen reflektieren
- die eigene therapeutische Rolle schärfen
Es handelt sich ausdrücklich nicht um Hypnose und nicht um Selbsterfahrung im therapeutischen Sinne.
Lernziele
Nach dem Seminar können Sie:
- Trance fachlich definieren und sicher von Hypnose unterscheiden.
- Trancephänomene im ergotherapeutischen Arbeitskontext erkennen und benennen.
- Indikationen und Kontraindikationen fachlich einordnen.
- Risiken und Nebenwirkungen professionell einschätzen.
- ihre therapeutische Verantwortung im Umgang mit veränderten Bewusstseinszuständen klar formulieren.
- Tranceprozesse bewusst, transparent und rollenadäquat einsetzen.
Zielgruppe
- Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten
- Fachkräfte im therapeutischen Setting
- Therapeutinnen und Therapeuten mit Interesse an Imagination und Achtsamkeitsverfahren
- Praxisinhaber:innen und leitende Fachkräfte, die methodische Sicherheit stärken möchten
Format
- 2 Tage Präsenzseminar
- Fachlicher Input
- Praxisbeispiele
- Reflexionsarbeit
- strukturierte Selbsterfahrung
- Transfer in den Berufsalltag
30. – 31.10.2026 Präsenz
10:00 – 17:00 Uhr
Ort: Üxheim | Eifel
Fortbildungspunkte | 16
Teilnehmendenzahl: 4 – 10
Seminargebühr
inkl. Seminargetränke & Mittagssnack
Early Bird bis zum 06.08.2026 | 340 €
Regulär | 380 €
Dozentin
Bettina Lohmüller
Dipl. Ergotherapeutin
Zertifizierter Coach
Systemisch-Integrativer Coach
Hypnose-Master-Coach